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Pressemitteilung
Nr. 13/04
31. August 2004

Kampagnen allein ändern weder Bewusstsein noch Verhalten

Psychologen verstehen sich als Verbündete des BMGS in Sachen Prävention

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) begrüßt die Anstrengungen der Bundesregierung in Richtung Präventionsgesetz und die beabsichtigte Gründung einer Stiftung für Prävention und Gesundheitsförderung. Prävention ist aus Sicht des BDP eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen zusammenwirken sollten. Vorrangiges Ziel ist die Gesundheit der Menschen, die Entlastung von Versorgungsträgern und Sozialkassen eine willkommene Begleiterscheinung. Der Bürger ist dabei als handelnde und nicht zu behandelnde Person zu begreifen, die auch Verantwortung für die eigene Gesundheit trägt.

In Bezug auf die zukünftigen Aufgaben der Präventionsstiftung rät der BDP, nicht allein auf Informationskampagnen zu vertrauen. Gesundheitsbewusstsein und -verhalten ändern sich nach den Erfahrungen der Gesundheitspsychologie durch bloße Kampagnen nicht langfristig. Kampagnen sollten nur ein Element in einem Kanon von Maßnahmen sein. "Die Gesundheitspsychologen verfügen über Erkenntnisse, wie sich Verhaltensänderungen in Richtung Gesundheit erfolgreich einleiten und erhalten lassen", heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes. Ihr Wissen und ihre Erfahrung stellen die Psychologen gern in den Dienst gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen. Der BDP denkt u.a. an Projekte und individuelle Angebote in der Suchtberatung oder bei Fettleibigkeit. Der Verband lenkt die Aufmerksamkeit der Politik zudem auf sozial Benachteiligte, die bisher zu wenig durch Prävention und Gesundheitsförderung erreicht wurden. Spezifische Angebote für diese Zielgruppe sollten zum Beispiel Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten und Raucherentwöhnung betreffen.


Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 20 91 49 59
Fax: (49) 30 - 20 91 49 66
e-Mail: presse@bdp-verband.org