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Pressemitteilung
Nr. 23 / 02
16. Oktober 2002

Tests gehören in die Hände von Fachleuten

Gegen die zunehmende Zahl von Testveröffentlichungen in den Medien hat sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gewandt. In einer Presseerklärung anlässlich eines Beitrags im Magazin Focus weist der Verband darauf hin, dass viele dieser Publikationen den Eindruck erweckten, mit dem geeigneten Handwerkszeug könne jeder durchschnittlich gebildete Mensch Tests vornehmen, die etwas Gültiges über die Persönlichkeit und Intelligenz einer Testperson bzw. ihre Eignung für eine bestimmte Tätigkeit aussagen.

In den Händen von Nicht-Psychologen, so betont der BDP, können Testanwendungen zu psychischen Problemen bis hin zu Erkrankungen führen. Die professionelle Interpretation der Ergebnisse und die Beratung des Getesteten machen den Unterschied aus. Beschwerden von Testpersonen, mit denen in ethisch unvereinbarer Weise umgegangen wurde und die sich deshalb an den Verband wenden, unterstreichen das Problem.

Psychologische Diagnostik, so betont der BDP, gehört ebenso wie medizinische Diagnostik in die Hand von Fachleuten. Genau aus diesem Grund habe das Deutsche Institut für Normung bereits vor einigen Monaten die DIN 33430 verabschiedet, eine Norm zur berufsbezogenen Eignungsdiagnostik. Allen, die mit Personalentscheidungen zu tun haben, gibt die Norm mehr Sicherheit und sorgt für Qualität in einem entscheidenden Bereich der Wirtschaft.

Auch auf anderen Gebieten, auf denen Tests üblich und nützlich sind, wie Schulfähigkeit, Lernstörungen und Hochbegabung, bemüht sich der Verband um Qualitätssicherung im Interesse der Verbraucher. Die Medien können nach den Worten der BDP-Präsidentin Gertraud Richardt zur Entwicklung eines kritischen Verbraucherbewusstseins beitragen. Stattdessen werde leider allzu oft der Scharlatanerie Tür und Tor geöffnet.

Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Glinkastr. 5-7, 10117 Berlin
Tel. (49) 30 - 20 91 49 59
Fax: (49) 30 - 20 91 49 66
e-Mail: presse@bdp-verband.org