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Pressemitteilung
Nr. 17 / 02
21. Juni 2002

BDP begrüßt die Verschärfung des Waffenrechts

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. begrüßt die heute vom Bundesrat beschlossene Verschärfung des Waffenrechts. Der BDP hatte die jetzt beschlossene psychologische Verlässlichkeitsprüfung von Schusswaffenbesitzern bereits kurz nach dem Erfurter Amoklauf gefordert.

Allerdings ist die Aussage missverständlich, dass Waffenkäufer unter 25 Jahren ein "medizinisch-psychologisches" Gutachten vorlegen müssen. Durch diesen ungenauen Begriff tritt eine unnötige Verwirrung ein, da hier medizinische Diagnostik und psychologische Begutachtung miteinander vermischt werden.

Der BDP fordert daher, dass in den Ausführungsbestimmungen die Anforderungen präziser dargelegt werden. Es sollte schriftlich festgehalten werden, dass sich der potenzielle Schütze einer qualifiziert durchgeführten psychologischen Untersuchung unterziehen muss, um seine Persönlichkeitsreife feststellen zu lassen.

Eine daneben stattfindende medizinische Untersuchung ist davon unberührt und kann kein psychologisches Gutachten ersetzen.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Tel. 030-20 91 49 59
e-Mail: presse@bdp-verband.org