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Pressemitteilung
Nr. 7 / 02
28. April 2002

BDP fordert Eignungsuntersuchung für Sportschützen

Psychologen wollen dem Beispiel Österreichs und Spaniens folgen

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen begrüßt die Verschärfung des Waffenrechts durch den Bundestag. Die gleichzeitig beschlossene Lockerung von Bestimmungen für Sportschützen und Jäger stimmt jedoch nachdenklich. Künftig dürfen bereits 10-Jährige mit Druckwaffen schießen, ab 14 ist das Training mit scharfen Waffen erlaubt.

Anders als in Österreich und Spanien ist für die 2,5 Millionen deutschen Sportschützen keine psychologische Eignungsuntersuchung vorgeschrieben. Unter dem Eindruck der Bluttat am Erfurter Gutenberg-Gymnasium sowie vor dem Hintergrund früherer Straftaten mittels Schusswaffen plädierte der Vorstand des Verbandes auf der Delegiertenkonferenz des BDP im hessischen Hohenroda für die Einführung derartiger Untersuchungen.

Laut BKA werden bundesweit jährlich 7.000 Straftaten mit der Schusswaffe verübt. Wenn es mit Hilfe von Psychologen gelänge, nur einen Bruchteil dieser Verbrechen zu verhindern, wäre viel gewonnen.

Dem BDP liegt es fern, einen Generalverdacht gegenüber Sportschützen zu äußern. Doch gerade die notwendige Abgrenzung der Sportschützen von hochgerüsteten Kämpfern mit erheblichem Gefahrenpotential für die Öffentlichkeit gebietet nach Ansicht der Psychologen eine Prüfung der Eignung für den Umgang mit Waffen.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Tel. 030-20 91 49 59
e-Mail: presse@bdp-verband.org