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Pressemitteilung Die Ereignisse von ErfurtPresseerklärung der Sektion Schulpsychologie Der Vorstand und die Mitglieder der Sektion Schulpsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. sind die tief erschüttert über die tragischen Ereignisse in Erfurt. Unser Mitgefühl ist vor Allem bei den Opfern und deren Angehörigen. Schule als wichtiger Teil der Gesellschaft muss noch intensiver gemeinsam mit den Eltern die pädagogische Verantwortung übernehmen und die besondere Herausforderung annehmen. Die Schulpsychologen betonen jetzt und vor Allem die notwendige Trauerarbeit für alle Betroffenen; hier können Schulpsychologen unmittelbar helfen. Natürlich müssen auch psychotherapeutische Maßnahmen angeboten werden, damit die traumatischen Erlebnisse verarbeitet werden können. Die Schaffung eines nationalen Notfallteams der Schulpsychologie durch die Kultusministerkonferenz drängt sich unmittelbar auf. Die Schulpsychologen weisen darauf hin, dass vermutlich persönliche und schulische Faktoren nur zum Teil die psychische Situation erklären, die zu der Bluttat führte. Wir müssen auch darauf hinweisen, dass in der Gesellschaft und in den Medien auch durch Videospiele Gewalt gefördert und Gewaltfähigkeit vermittelt wird.
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