Der 
Verband
Politik
Publikationen
Profession

Presse
  Pressemitteilungen
  Expertenvermittlung
  Report Psychologie
  Publikationen
Termine

Mitgliedschaft
Mitgliederbereich
Stellenbörse
Praktikumsbörse

Sektionen
Landesgruppen
BV Studierende
BV Studierende

Psychologenakademie
Verlag
Wirtschaftsdienst
Haus der Psychologie
Akademie




    Facebook Twitter
XING LinkedIn
      Kontakt
      Impressum
      Datenschutz
      Sitemap




Pressemitteilung
Nr. 6 / 02
27. April 2002

Die Ereignisse von Erfurt

Presseerklärung der Sektion Schulpsychologie

Der Vorstand und die Mitglieder der Sektion Schulpsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. sind die tief erschüttert über die tragischen Ereignisse in Erfurt. Unser Mitgefühl ist vor Allem bei den Opfern und deren Angehörigen.

Schule als wichtiger Teil der Gesellschaft muss noch intensiver gemeinsam mit den Eltern die pädagogische Verantwortung übernehmen und die besondere Herausforderung annehmen.
Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden Lehrkräfte, Schüler und Eltern unterstützen, sich mit Gewalt auseinanderzusetzen, Personen zu stärken und soziale Kompetenzen zu fördern.
Sicher werden unsere Gesellschaft und die politischen Gremien wieder lernen müssen, dass für die pädagogische und schulpsychologische Arbeit die heute notwendigen Mittel bereitgestellt werden müssen.

Die Schulpsychologen betonen jetzt und vor Allem die notwendige Trauerarbeit für alle Betroffenen; hier können Schulpsychologen unmittelbar helfen. Natürlich müssen auch psychotherapeutische Maßnahmen angeboten werden, damit die traumatischen Erlebnisse verarbeitet werden können.

Die Schaffung eines nationalen Notfallteams der Schulpsychologie durch die Kultusministerkonferenz drängt sich unmittelbar auf. Die Schulpsychologen weisen darauf hin, dass vermutlich persönliche und schulische Faktoren nur zum Teil die psychische Situation erklären, die zu der Bluttat führte.

Wir müssen auch darauf hinweisen, dass in der Gesellschaft und in den Medien auch durch Videospiele Gewalt gefördert und Gewaltfähigkeit vermittelt wird.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Tel. 030-20 91 49 59
e-Mail: presse@bdp-verband.org