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Pressemitteilung
Nr. 3 / 02
28. Februar 2002

Ein hoffnungsvoller Blick nach Nürnberg

Ein Psychologe an der Spitze der Bundesanstalt für Arbeit? Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen jedenfalls begrüßt diese Entscheidung. Florian Gerster ist nach den Worten von BDP-Präsidentin Gertraud Richardt einer der wichtigsten sozialpolitischen Vor- und Hintergrunddenker des Landes. Außerdem ist er ein Mann, der nicht nur kritisiert, sondern Vorschläge macht, eingefahrene Gleise verlässt und Experimente wagt.

Er begibt sich dabei in unterschiedliche Fachgebiete, von der Verteidigungs- bis zur Gesundheitspolitik. Von ihm stammt das Mainzer Modell, aber auch der Gedanke eines dritten Mehrwertsteuersatzes für Luxusgüter anstelle einer ökologischen Steuerreform. Er will die Arbeitslosenhilfe abschaffen, den Sozialstaat umbauen und der Eigenverantwortung des Bürgers einen höheren Stellenwert geben. In der Vergangenheit hat er sich für eine allgemeine Dienstpflicht für Männer an Stelle der Wehrpflicht eingesetzt, und von ihm stammt auch der Vorschlag, jeden militärischen Einsatz deutscher Streitkräfte an die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat zu knüpfen.

Seine Ideen für Reformen im Gesundheitswesen, insbesondere zu Leistungskürzungen und Wahlleistungen, darunter ausgerechnet die Psychotherapie, hat der BDP vor nicht allzu langer Zeit kritisiert. Mit großem Interesse erwarten wir die Veränderungen in der Bundesanstalt für Arbeit und stehen als Verband für die Zusammenarbeit an neuen Projekten zur Verfügung. Psychologische Kompetenz in einer politischen Schlüsselrolle - das ist aus BDP-Sicht eine große Chance. Was Florian Gerster daraus machen wird, gilt es aufmerksam zu verfolgen.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Tel. 030-20 91 49 59
e-Mail: presse@bdp-verband.org