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Pressemitteilung
Nr. 12 / 01
1. November 2001

Psychologentag in Bonn eröffnet

Rund 1.000 Teilnehmer erörtern Wege zur Bewältigung gesellschaftlicher Probleme
In Bonn beginnt heute (01.11.01) der 21. Kongress für Angewandte Psychologie. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) erwartet zu diesem alle zwei Jahre stattfindenden Ereignis etwa 1.000 Psychologen. In einem Grußwort an den Kongress hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement die Psychologen ermuntert, rechtzeitig auf Probleme in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Politik sei auf solche Hinweise angewiesen, um reagieren zu können. Clement begrüßte insbesondere die Entscheidung für Themen wie Rechtsextremismus und Gewalt unter Jugendlichen.
BDP-Präsident Dr.Lothar Hellfritsch forderte die Psychologen auf, Innovation und Veränderungen anzustoßen und mit den Mitteln der Psychologie zur Bewältigung beizutragen. Die meisten drängenden Probleme unserer Zeit, ob Gewalt gegenüber Fremden oder in der Ehe, ob psychische Nöte wegen Arbeitslosigkeit oder Einsamkeit im Alter, sind Folgen von Verhaltensweisen und Umweltbedingungen, die zu ändern nach den Worten von Prof.Dr.Rainer Silbereisen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, mehr in unserer Macht steht als oft geglaubt wird.
Unter dem Motto "Psychologie am Puls der Zeit" werden sich die Teilnehmenden in diesem Sinne mit Themen aus Politik und Wirtschaft, Bildung und Gesundheit beschäftigen. Auf besonderes Interesse sind bereits im Vorfeld unter anderem das Panel zur Bio-/ Gentechnologie in Deutschland und Spezialveranstaltungen zur Börsen- und Medienpsychologie gestoßen.
Traditionsgemäß wird während des Kongresses die Hugo-Münsterberg-Medaille verliehen. Der BDP ehrt mit ihr Wissenschaftler, die stark um die Anwendbarkeit und tatsächliche Anwendung ihrer Forschungsergebnisse bemüht sind. Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. Jürgen Guthke von der Universität Leipzig, der sich vor allem um die Intelligenz- und Lernfähigkeitsdiagnostik verdient gemacht hat. Zum ersten Mal werden während des Kongresses der Große Georg-Gottlob-Preis und der Georg-Gottlob-Studienpreis verliehen. Der Große Georg-Gottlob-Preis geht an den Hamburger Psychologen Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, einem breiten Publikum bekannt vor allem durch sein Werk "Miteinander Reden". Mit dem Studienpreis der Georg-Gottlob-Stiftung werden Arbeiten von Jungwissenschaftlern ausgezeichnet, die einen hohen Anwendungsbezug haben und sich mit positiven Aspekten des menschlichen Verhaltens und Erlebens befassen.



Christa Schaffmann, Pressesprecherin
Tel. 030-20 91 49 59
e-Mail: presse@bdp-verband.org