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Datum
Stellungnahme zum System der KV
Kurzstatement des BDP vom 13.10.08
Der BDP einschließlich des VPP hält den Kollektivvertrag für
eine flächendeckende, wohnortnahe und niedrigschwellige psychotherapeutische
Versorgung für unerlässlich. Einzelverträge mit Kostenträgern
priorisieren kurzfristige ökonomische Aspekte vor Qualitätsbestrebungen
und nachhaltigen Effekten und zielen meist darauf ab, dass die Mitglieder dieser Krankenkassen
bevorzugt behandelt werden, verbessern aber nicht die Versorgung. Integrationsverträge
stellen sinnvolle Ergänzungen zum Kollektivvertrag dar, z.B. für schwer
depressiv oder psychotisch erkrankte Patienten.
Wir begrüßen, dass die Psychotherapie im Ergebnis der Honorarverhandlungen
einen eigenen Vergütungsbereich hat. Das wird das Verhältnis zu den
fachärztlichen Kollegen entspannen. Wir fordern die Abschaffung der 10%-Grenze
für die Psychotherapeuten in der KV-Vertreterversammlung.
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