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20er-Regelung zur Praxisgebühr auf dem Weg

Nach einem erneuten Spitzengespräch zwischen Krankenkassen und der KVB am 12. Januar veröffentliche die KBV eine Pressemitteilung, in der sie erneut für die Beibehaltung der 20er-Regelung bei der Praxisgebühr eintritt. "Wir wollen durchsetzen, dass die Regelung auch über den 31. März hinaus Bestand hat. Psychotherapeuten dürfen nicht schlechter gestellt sein als Spezialisten, die gesetzlich Versicherte behandeln", so der Erste Vorsitzenden der KBV, Dr. Manfred Richter-Reichhelm. Demnach dauern die Verhandlungen an.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte bereits am 7. Januar berichtet, dass gesetzlich Krankenversicherte beim Besuch eines Psychotherapeuten auch nach dem I. Quartal, also nach Ablauf der Übergangsregelung, keine zusätzliche Praxisgebühr bezahlen müssen. Die Pressestelle des AOK-Bundesverbandes wollte das auf Anfrage der BDP-Pressesprecherin am selben Tag nicht bestätigen.

Wegen des verwirrenden Hin und Her sei an dieser Stelle eine Rückschau auf den bisherigen Werdegang gestattet: Bei Abschluss des Bundesmantelvertrages am 10.12.03 zwischen KBV und Krankenkassen haben beide Vertragspartner die Entscheidung des Bundesschiedsamtes vom 8.12.03 zur Praxisgebühr verfestigt, indem sie in einer Protokollnotiz die laut Schiedsamt fällige "30iger Regelung" einführen wollten, jeweils 10 Euro für ZahnärztInnen, ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen (ÄP und PP). Da - laut Aussage der KBV- eine Gleichbehandlung von nichtärztlichen und ärztlichen PsychotherapeutInnen technisch im Detail zur Zeit noch nicht umzusetzen war, kam es zu einer Übergangsregelung bis 31.3.2004. Bis dahin wollten Krankenkassen und KBV bei Bedarf unter Einbeziehung des Beratenden Fachausschusses der KBV (der VPP im BDP ist dort mit Uschi Gersch und Dr. Helga Schäfer vertreten) Lösungen finden.

Diese scheinen nun gefunden zu sein, allerdings in Form der Beibehaltung der "20er Regelung" (20er, weil zum einen für Zahnärzte, zum anderen für alle anderen Arztgruppen einschl. Psychotherapeuten jeweils 10 Euro erhoben werden, also insgesamt maximal 20 Euro pro Quartal).

Offensichtlich haben sich die Bemühungen des VPP im BDP und anderer Verbände beim Gesundheitsministerium, bei Gesundheitspolitikern und Krankenkassen gelohnt. Über die aktuelle Entwicklung informiert der VPP im Internet (www.bdp-vpp.de). Auf den folgenden Seiten finden Sie diverse Kommentare zu den Zuzahlungsmodalitäten, wie sie sich Ende vergangenen Jahres darstellten.

13.1.2004